Tag 31 – Mumbai

Gut ausgeruht begeben wir uns am fortgeschrittenen Morgen zum Frühstück und genießen das super Angebot. Mmmmh. Danach geht’s auf zur Erkundungstour.

Unser Hotel befindet sich nur einen Katzensprung vom ‘Gateway of India’ und dem ‘Taj Palace Hotel’ entfernt. Rund um den ‘Gateway of India’ tummeln sich zahlreiche Touristen und somit auch Verkäufer, Guides und Bettler.

Wir treffen wieder auf einen Brahmanen, der sogleich Beat ins Visier nimmt. Zuerst legt er ihm Zucker in die Hände (für gutes Karma) und danach versucht er dieselbe Masche wie in Pushkar: Er beginnt ein Mantra und hält ein paar rot gefärbte Fäden bereit (die später zum Armband verknotet werden soll). Ab da weiß Beat Bescheid – das kostet was. Also Zucker ‘back to sender’ und einfach weiterlaufen. Während uns permanent Fotos, Postkarten, Stadtpläne und Luftballons angeboten werden, gelangen wir zum Anlegesteg hinter dem ‘Gateway of India’, wo die Boote zur Hafen-Rundfahrt und zu den ‘Elephant Island’ starten.
Wir versuchen dem Trubel zu entkommen und erkunden unser Quartier. Doch schon bald landen wir in der ‘Colada Street’, wo scheinbar jeder Verkäufer auf uns potentielle Käufer wartet. Da gönnen wir uns eine Auszeit in einem Café und gehen unsere Einkaufsliste durch. Da wartet noch einiges. :-)
Gewappnet mit dieser Liste und einer gewissen Preisvorstellung legen wir los. Schon nach kurzer Zeit landen wir in einem verwinkeltem Einkaufszentrum, wo wir im hintersten Laden geführt werden, der gerade mal Platz für zwei stehende Personen bietet. Die Verhandlung über den Preis gestaltet sich hartnäckig und nachdem unser Verkäufer einen Trailer zu gucken beginnt, während ich auf seine Antwort warte, verlassen wir das Geschäft. Natürlich versucht er uns aufzuhalten und gibt sich dann ein wenig mehr Mühe. Für mich verbessert dieser Zustand immer meine Verhandlunghaltung, obwohl meine Nerven schon recht strapaziert sind. Wir kriegen die ersten Einkäufe für einen angemessenen Preis und gehen zum nächsten Shop.
Dort übernimmt Beat den Lead. Der Verkäufer macht anständige Preise und gibt auch einen fairen Rabatt. Nach über einer Stunde sind wir mit der Auswahl durch und der Preis klar. Jetzt müssen wir im Hotel die vielen Einkäufe abliefern.

Hungrig geht’s ins ein Restaurant um die Ecke. Wie sich herausstellt sind die Preise überteuert, das Essen aber gut.

Zum Verdauen wollen wir uns noch eine Thai-Fuss-Massage gönnen. ;-) Tja, leider ist die Massage für uns beide nicht authentisch und Beat’s Massage gleich mehr einer Streicheleinheit, wobei die Dame nicht mal die richtigen Punkte trifft. Ernüchtert und müde laufen wir ins Hotel zurück, während Indien den ersten Tag des Hindu-Festes ‘Diwali’ mit Feuerwerk und Böller feiert.

 

 

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Franziska Theiler

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