Alle Beiträge von Beat Hildebrand

"Reisen veredelt den Geist und räumt mit unseren Vorurteilen auf." Oscar Wilde (1854 - 1900)
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Tage 96 bis 98 – Von Melaka nach Johor Bahru

Nach Melaka geht es nochmals ca. 200 km südöstlich nach Johor Bahru. JB liegt kurz vor Singapur unserer letzten Destination.

Da wir wieder genügend Zeit haben, besorgen wir uns noch einen Handgepäck-Koffer, denn unsere Einkäufe überschreiten langsam die Fassmenge.

Das einzige Spektakuläre auf dem Weg ist der Benzinpreis. Hier bekommt man für 20 Fr eine ordentliche Tankfüllung. Im Gegensatz zu den anderen asiatischen Ländern kommt man rasch vorwärts. Die Strassen sind gut und lassen Geschwindigkeiten von 100km/h zu, ohne dass man irgendwelchen Schlaglöchern ausweichen müsste.

Da wir mobil sind, entschliessen wir uns denn auch für ein Hotel ausserhalb. Den Weg dahin lassen wir uns wie gewöhnlich durch ein Navi zeigen. Diesmal allerdings verpassen wir eine Ausfahrt und gelangen zu den Woodlands – dem Ausreisezoll nach Singapur. Nach einigen Erkundigungen und dem Ausfüllen eines Zettels, dürfen wir samt dem Wagen die Grenze passieren, um kurz danach einer Strasse zurück nach JB zu folgen. Das Ganze ging ziemlich fix und wir waren wohl nicht die Einzigen die zu spät abgebogen sind.

Da wir einiges an Zeit haben, wollen wir uns denn auch ein paar Dinge ansehen. Einerseits gibt es einen netten Park den der Sultan zu Verfügung stellt, aber leider nicht an dem Tag an dem wir rein möchten.

Auch die anschliessende Moschee scheint für Ungläubige verschlossen zu bleiben. Schliesslich ergeben wir uns unserem Schicksal und fahren zurück zum Hotel, wo ich im Pool ein paar Längen zurücklege.

Da wir nicht sonderlich viel Sehenswertes finden, versuchen wir unsere Ausreise nach Singapur zu planen. Denn es gibt diverse Möglichkeiten, Zug, Bus oder Taxi. Taxis sollen teuer sein, aber würde uns das Gepäckschleppen ersparen, die Züge wären sehr preiswert, aber fahren eher ungünstg – frühmorgens, oder abens und nur einer nachmittags. Und bei den Bussen ist nicht ganz klar, welcher Bus wohin fährt. Also sicher nicht falsch vorher nochmals das Internet zu konsultieren.

 

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Tag 95 – Von Kuala Lumpur nach Melaka

Melaka liegt südwestlich von Kuala Lumpur, ca. 1 – 2 Stunden entfernt und da uns Europcar angeboten hat, den Mietwagen ins Hotel zu bringen, haben wir einen gemütlichen Tag vor uns.

Melaka liegt zudem am Meer und die Passage zwischen Indonesien und Malaysia und gab aufgrund seiner strategischen Position dem Seeweg den Namen Street of Melaka. Die Lage hat auch dazu beigetragen, dass sich die Kolonialmächte die Klinke in die Hand gegeben haben.
1511 übernahmen die Portugiesen die Macht, ab 1641 hatten die Holländer das Sagen um diese schliesslich im Jahre 1824 an die Briten abzutreten. Die Briten verliessen Melaka 1957 am Tag der malaysischen Unabhängigkeit.

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Tage 81 bis 86 – Koh Tao

In den ersten drei Tagen werde ich meinem neusten Hobby – dem Freitauchen – nachgehen. Genauer gesagt werde ich einen Kurs belegen und hoffentlich erfolgreich das zweite Level erreichen.
Dazu muss ich allerdings die Luft mindestens 3 Minuten anhalten, mit einem Atemzug 30 Meter schwimmen und 20 Meter tief tauchen können.

Franziska wird die 3 Tage den Strand geniessen, lesen und sich noch etwas von der Klimaanlage-Erkältung erholen.

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Tag 79 und 80 – Von Ho Chi Minh City nach Koh Tao

Eigentlich befinden wir uns ab jetzt auf dem Heimweg. Denn die wichtigsten Reiseziele, die wir auf der Wunschliste hatten sind nun durch. Beziehungsweise wären noch die Philipinen oder Indonesien auf der Liste gestanden, aber in Indonesien schüttet es seit Wochen wie aus Kübeln und auf den Philipinen soll ein neuer Sturm aufziehen.

Daher gehen wir nun der Sonne nach und wollen noch etwas für unsere Hautfarbe tun. Obwohl es etwas umständlich ist und zwei Tage beanspruchen wird, wollen wir bzw. ich nach Koh Tao, denn es soll ein Freitaucher Paradies sein und ich möchte auch mal im Meer freitauchen und nicht bloss im Schimmbecken üben.

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Tag 73 bis 76 – Von Phnom Penh via Mekong Delta nach Ho Chi Minh City

Kurz nach dem Frühstück geht es los mit einem Tuk Tuk zum Bootssteg. Der Fahrer überrascht uns denn auch damit, dass er fast eine halbe Stunde zu früh auftaucht. Dennoch lassen wir uns davon nicht in den Tag hetzen, denn wir müssen sicherlich irgendwo warten.

An der Anlegestelle angekommen, erfahren wir, dass unser Boot ein Bus ist und wir müssen uns eingestehen, dass wir das Ticket nicht richtig gelesen haben. Aber für einen kleinen “Aufpreis” von 10$ dürfen wir doch aufs Boot. Da wir schon genügend Busstunden auf dem Konto haben, entschliessen wir uns für den Aufpreis.

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Tag 69 und 70 – Kep und Rabbit Island

Wir haben uns entschlossen nach Kep zu fahren. Es soll noch weniger touristisch erschlossen sein und zudem liegt es am Meer. Von unseren ehemaligen Reisegefährten haben wir erfahren, dass sie ebenfalls in Kampot waren und dann einen Ausflug nach Rabbit Island gemacht haben, was sehr entspannend war.

Mir ist leider eine kleine Panne bei der Buchung in Kep unterlaufen. Ich hab das Hotel erst für die nächste Nacht reserviert. Trotzdem wollen wir es versuchen, vielleicht ist ja noch ein Zimmer frei?

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Tag 67 und 68 – Kampot

Um 7 Uhr müssen wir für den Pickup nach Kampot bereit sein. Wir haben Glück und bekommen noch ein Frühstück, danach geht’s los.

Die Fahrt Richtung Küste dauert rund 3 Stunden und gegen Mittag erreichen wir Kampot. Unsere Unterkunft liegt etwas ausserhalb und überrascht uns bei der Ankunft mit einer kleiner Überraschung, denn es wird umgebaut und aus entspannen wird hier also nichts.

Da wir kurzfristig gebucht haben, konnten uns die Besitzer nicht mehr informieren. Aber mit einer Reihe Empfehlungen mache ich mich alleine auf die Suche nach einer anderen Unterkunft. Da die Suche auf dem Motorrad etwas einfacher ist, miete ich mir wieder ein Gefährt für die nächsten zwei Tage. Damit wird die Suche etwas einfacher und ich kann anschliessend auch Franziska inkl. Gepäck abholen. In einem Hotel etwas weiter vom Zentrum entfernt werde ich dann fündig. Ein kleines Zimmer, dafür gemütlich.

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Tag 61 bis 64 – Siem Reap (Angkor Wat)

Am ersten Morgen in Siem Reap starten wir den Tag mit einem Frühstück. Da die umliegenden lokalen Restaurants für uns Ausländer die Preise verdoppeln, entscheiden wir uns für ein überteuertes Frühstück im Hotel.

Danach starten wir die Besichtigung von Angkor. Mit einem Tuk Tuk – die gleichen hier eher einer Kutsche – geht es los in Richtung Eingang. Wir lösen ein Ticket für drei Tage, was uns 40$ kostet, aber die Anlage entschädigt den Betrag mit vielen massiven Tempeln. Und das Geld wird sinnvoll investiert, denn seit meinem letzten Besuch wurde fleissig restauriert.

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Tag 55 und 56 – Pakxe Loop (Bolaven Plateau)

Am nächsten Tag erhalten wir keinen Roller, aber immerhin die Karte für die Tour. Wir schauen weiter und am ersten Ort wird uns zwar ein Roller angeboten, aber der Zustand und die Bedingungen scheinen uns nicht vertretbar. Einerseits ist der Vorderreifen fast ohne Profil und anderseits müssten wir im Falle einer Reparatur dafür aufkommen. Da wir aber nur einen Roller mieten möchten und dem Vermieter nicht die Servicegebühren übernehmen möchten, ziehen wir weiter.

Bei einem etwas verstecktes Guesthouse Nang Noi werden wir dann mehrfach fündig. Wir erhalten beide je einen Roller und zwar in sehr gutem Zustand und das Guesthouse wird auch online wärmstens empfohlen, somit buchen wir gleich eine Nacht für unsere Rückkehr.

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Tag 52 bis 54 – Thakhek und weiter nach Pakxe

Da die Bequemlichkeit der Roller hier nicht ganz auf unsere Grösse zugeschnitten ist, lassen wir die dreitägige Tour sausen. Wirklich viel gibt es zwar in Thakhek nicht zu sehen, aber wir beschliessen dennoch den Silvester über hier zu bleiben. Allerdings in einem etwas besseren Hotel direkt am Mekong.

Die Aussicht vom Hotel aus ist zwar durch einige Bäume etwas eingeschränkt, aber dennoch kann man direkt auf den Mekong sehen und auch auf die andere Seite nach Thailand. Denn der Mekong verläuft hier entlang der Grenze zwischen Laos und Thailand.

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