Alle Beiträge von Franziska Theiler

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Tag 92 bis 94 – Kuala Lumpur

Den Weg zum Flughafen Don Mueang (Bangkok) legen wir dieses Mal bequem, stress- und verhandlungsfrei per Taxi zurück. Naja, mehr oder weniger stressfrei, denn obwohl unser Chauffeur eher aufs Pensionsalter zugeht und einen sehr gemütlichen Eindruck macht, scheint er ein echter Bangkoker Adrenalin Junkie zu sein. Links und rechts wird überholt, frech aufgesessen und gebremst wird nur wenn unbedingt nötig. Obwohl, zu seiner Verteidigung, man hier meistens so fährt, nur eben halb so schnell.
Wir erreichen unser Ziel gesund und überaus pünktlich.

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Tag 87 bis 91 – Bangkok

In den kommenden Tagen stehen einige Beschaffungen auf dem Programm und wo könnte man das besser als in Bangkok!

Doch bevor wir uns dem Kaufrausch hingeben können, steht ein langer Tag an.
Koh Tao selbst hat keinen Flughafen und der nächste läge auf Koh Samui, was unserem Reisebudget einen kleinen aber schmerzlichen Stich versetzen würde. Wir haben uns somit entschlossen ein Arrangement von Nok Air zu buchen, womit man die ganze Stecke von Koh Tao bis nach Bangkok organisiert zurück legen kann.
Zuerst soll’s per Katamaran Richtung Festland nach Don Sak gehen, danach per Bus-Transfer zum Airport Nakhon Si Thammarat von wo aus uns das Flugzeug dann nach Bangkok (Don Mueang) bringt. Klingt schon mal gut, doch…

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Tag 77 und 78 – Ho Chi Minh City

Nach einem ausgiebigen Frühstück haben wir uns für heute vorgenommen die Cu Chi Tunnel anzusehen. Diese liegen etwa 40km ausserhalb von Ho Chi Minh City (ehem. Saigon). Beat hat daraufhin vorgeschlagen, dass wir die Fahrt selbst in Angriff nehmen und das in gewohnter Manier per Roller/Motorrad. Ich bin da ein wenig skeptischer, denn der Verkehr ist hier wirklich verrückt und andererseits müssen wir für die Strecke gut 1 bis 2 Stunden (pro Weg) einrechnen. Dafür bleiben wir unabhängig und Beat freut sich bereits auf die Herausforderung.
Der Adrenalinschub verlässt uns dann auch beinahe die ganze Zeit nicht, denn in der Stadt kämpft man sich bei den Lichtsignalen im Stop-and-Go Rythmus voran und wenn man mal fährt, muss man alles gut im Auge behalten und auch ein wenig frech drängeln, sonst kommt man nicht vom Platz. Mich erinnert es ein wenig an einen Bienenstock, einfach mit unzähligen Motorrädern und ein paar Autos.

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Tag 71 und 72 – Von Kep zurück nach Phnom Penh

Nach einer erholsamen Nacht steht für den heutigen Tag die Rückfahrt nach Phnom Penh an.

Ein wenig wehmütig verlassen wir unser kleines Paradis wieder und fahren mit dem Motorrad nach Kampot zurück, von wo aus unser Bus startet. Unterwegs wollen wir jedoch noch eine Pfefferplantage besuchen, denn dieses Gebiet hat schon vor der Machtübernahme der Roten Khmer einen weltweit berühmten Pfeffer hervor gebracht.

Die von uns gesuchte Pfefferplantage liegt ungefähr 20km von der nächsten asphaltierten Strasse entfernt und dadurch erschwert und verzögert sich auch unsere Fahrt. Im Gegenzug durchqueren wir wenig besuchte Dörfer, Felder, kleine Siedlungen und teilweise auch kargeres Land.

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Tag 65 und 66 – Phnom Penh

Die Reise mit Giant Ibis war sehr angenehm und wir kommen gehen 8 Uhr abends in Phnom Penh an. Da unser Hotel nur 1,6km entfernt liegt, nehmen wir die Strecke zu Fuss in Angriff. Auf der Strecke lauern duzende Tuk Tuk Fahrer und Restaurant Besitzer, die für ihre Dienste werben und teils wird’s schon ziemlich penetrant.
Kaum im Hotel angekommen verlassen wir es wieder, um auf Nahrungssuche zu gehen. Wir sehen zwar schnell lokale Restaurants, doch leider schliessen die. Während eines kurzen Gesprächs werden wir dann auch darauf hingewiesen, was wir auf unsere Taschen acht geben sollen, da es hier zu viele Entreissdiebstähle kommt. Gewarnt machen wir uns weiter auf die Suche nach einem Restaurant und werden in einem touristischeren Quartier fündig.

Den nächsten Tag starten wir früh, denn wir wollen die kühleren Morgenstunden nutzen das Gefängnis S-21 zu besichtigen und danach weiter zum Russischen Markt gehen.

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Tag 60 – Von 4000 Islands nach Siem Reap

Kurz nach 6 Uhr zieht es uns wieder auf die Terrasse unseres Hotels, wo wir einem phantastischen Sonnenaufgang beiwohnen dürfen.

Gegen 9 Uhr 30 werden wir dann mit einem Pickup zur Busstation auf dem Festland gefahren. Es wurde uns erklärt, dass wir so nicht zu lange warten müssen. Als wir dort angelangen, ist etwa 10 Uhr und in knapp 30 Minuten soll es losgehen. Nach gut einer Stunde werde ich nervös und zweifle daran, dass wir überhaupt noch zur Grenze gelangen und den Bus dort erwischen. Beat bleibt dagegen die Ruhe in Natur und meint, dass es sicher funktionieren wird.
Nach gut 90 Minuten sitzen wir dann tatsächlich im Minibus und werden Zeuge, wie laotische Improvisation funktioniert, denn für vier Personen weitere Personen fehlt Platz im Minibus. Alle Tickets werden nochmals geprüft, das Buspersonal eilt umher und der naheliegende zweite Minibus wird dabei völlig ignoriert. Dafür wird das Gepäck von der hintersten Reihe aufs Dach verschoben, nur um danach festzustellen, dass noch immer zwei Plätze fehlen. Da wir nun bereits ziemlich Verspätung haben, kommen sie doch noch zum Schluss, dass der zweite Minibus eingesetzt werden muss und es geht endlich los.

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Tag 57 bis 59 – Pakxe nach 4000 Islands

Pünktlich werden wir morgens im unserem Hotel vom Minibus abgeholt. Da wir leider zu den Letzten gehören, gebührt uns die schaukelige und enge Hinterbank. Beat quetscht sich vagemutig zwischen die verbleibenden Sitze und die Rucksäcke, die bis zur Decke reichen. Doch bald ist klar, dass auch diese aufs Dach weichen müssen, denn es kommen noch weitere Gäste.

Die Fahrt zu den 4000 Islands ist mehrheitlich angenehm und nur stellenweise wird’s holprig und so kommen wir nach gut zwei Stunden an der Busstation von Naka Sang an, welche sich noch auf dem Festland befindet. Unser Fahrer teilt uns dann mit, dass wir drei Minuten die Strasse runter laufen sollen und dort die Fähre auf die naheliegenden Inseln nehmen können. Etwas skeptisch machen wir uns in der Mittagshitze auf den Weg, denn hier können 3 Minuten auch einfach mal 3 km bedeuten. Weiterlesen

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Tag 47 bis 49 – Luang Prabang

Heute und morgen gilt es ein Busticket nach Vientaine zu organisieren und danach die nähere Umgebung zu erkunden.

Da der morgige Sleeping VIP Bus bereits ausgebucht ist und eine 9-stündige Fahrt sitzend nicht wirklich angenehm ist, entschliessen wir uns das Ticket für übermorgen – den 28. Dezember – zu kaufen. Wir erhalten wir die gewünschten Plätze vorne im unteren Stock und erhoffen uns so eine angenehmere Fahrt.

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Tag 42 – Luang Prabang

Wie auch in Thailand wollten wir Laos gebietsweise per Motorrad erkunden. Ziel war nun ein geeignetes Motorrad zu finden und zu mieten.

In Luang Prabang findet man etliche Roller Vermietungen, doch nur wenige bieten Maschinen mit 150cc und mehr an. Und man muss vorsichtig sein, denn es ist verbreitet, dass Roller geklaut werden – nicht selten von den Vermietungen selbst. Der Kunde muss dann dafür aufkommen und tief in die Reisekasse greifen. Gemäss Beats Recherchen fanden wir dann eine vertrauenswürdige Vermietung nahe dem Zentrum mit dem Namen KPTD. Da der Andrang ziemlich gross war und die ganze Sache eher wie eine Abfertigung vonstatten ging, beschlossen wir unserem Bauchgefühl folgend unsere Pläne zu ändern und Plan B anzuvisieren: das Dorf Muang Ngoi Neua.

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Tag 33 bis 37 – Mae Hong Son Loop

Unsere Tour beginnt kurz gegen 9 Uhr mit der Übernahme der Honda Phantom. Beat dreht kurz eine Runde zur Tankstelle und macht sich ohne Mitfahrerin und Gepäck mit dem Motorrad vertraut.

Etappe 1: Chiang Mai bis nach Pai

Dann geht’s auch schon los durch das Strassengewirr Chiang Mai’s, welches Beat irgendwie schon im Griff zu haben scheint, denn wir landen direkt auf dem vielbefahrenen Highway. Dieser ist rein fahrtechnisch nicht besonders anspruchsvoll und ziemlich busy und darum sind wir beide froh als wir auf die Strasse nach Pai (Nr. 1095) einbiegen. Der Verkehr nimmt ab, die Fahrbahn wird kurviger und die Landschaft abwechsungsreicher und ländlicher. Uns gefällts und Beat entdeckt den Easy Rider in sich wieder.

Dieser Teil der Route ist bei Bikern und Touristen bekannt für seine über 700 Kurven von Chiang Mai bis nach Pai und ist dadurch gut befahren aber auch in einem guten Zustand: griffig, sauber und sehr gut ausgeschildert. Ein paar holprige Stellen gibt es natürlich auch hier und die kriegen unsere Pos einige Male zu spüren. Aber es macht einfach zu viel Spass zu fahren (oder eben sich fahren zu lassen).

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